Eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion habe ergeben, dass nur 42 Prozent der Bundeswehrpiloten im vergangen Jahr ausreichend Übungsflüge absolviert haben, weil Flugzeuge fehlten.

Demnach absolvierten im vergangenen Jahr nur 512 der 875 der Bundeswehrpiloten wegen des Fehlens von Flugzeugen ausreichend Übungsflüge. Die Nato schreibt pro Jahr 180 Flugstunden vor. 40 davon dürfen im Simulator absolviert werden.

Der FDP-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff forderte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf, «hier schnellstmöglich» nachzubessern. «Ansonsten werden noch mehr hoch qualifizierte Piloten den Dienst quittieren.» Von Januar bis Juni 2018 hatten laut Bericht sechs Bundeswehrpiloten gekündigt. In den fünf Jahren zuvor waren es insgesamt elf. (dpa)

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