NACH einem  Gemeinderatsbeschluss, bei dem die Ratsmitglieder von AKP und MHP der CHP regierten Gemeinde  mit nein gestimmt hatten, wurden öffentliche Strände für syrische Staatsbürger verboten. Jetzt legte der Bürgermeister, der sich bei der Abstimmung der Stimme enthalten hatte, sein Veto ein und schickte den Beschluss  zurück an die Gemeinde. Der Landrat von Gazipaşa Ali Sakar teilte in einer schriftliche Erklärung mit, dass die Entscheidung nicht mit dem Artikel 5 des Gesetzes Nr. 3621 zu vereinbaren sei, nach dem die Küsten und Strände der Türkei für jedermann frei zugänglich sein müssten. Bürgermeister Yılmaz betonte, dass man Beschwerden der Bevölkerung nachgehen werde, er aber ein generelles Verbot aus Gründen der Menschenrechte als nicht gerechtfertigt ansehe. In dem überwiegend  landwirtschaftlich geprägten Gazipaşa arbeiten viele ausländische Hilfskräfte, darunter viele syrische Flüchtlinge, auf den Feldern.

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