Im Beisein der Eltern, Yasemin und Ejder Sözen, dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, dem türkischen Generalkonsul Frankfurts, Burak Karartı sowie Klaus Vornhausen von der Deutschen Bahn wurden Tafel und Schild enthüllt. „Mustafa Alptuğ Sözen, geboren am 15. Januar 2001, gestorben am 13. November 2018, bewies an dieser Stelle Heldenmut und Zivilcourage. Er ließ sein Leben beim Versuch, einen hilflosen Menschen von den Gleisen zu retten. Die S-Bahnstation Ostendstraße wird für immer mit seinem Namen verknüpft sein“, steht auf der Gedenktafel. Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann sagte bei der Gedenkfeier, man gedenke hier einem Bürger, der selbstlos für einen anderen in Not gehandelt habe: „Wir erinnern an einen Menschen, der helfen wollte. Das war das Schicksal von Alptuğ Sözen. Wir erinnern an ein Schicksal, das viele Tausend Menschen berührt hat.“ Der türkische Generalkonsul Burak Karartı: „Mustafa Alptuğ zeigte mit seiner Opferbereitschaft ein großartiges Beispiel der Menschlichkeit, so wie es nur wenigen Menschen auf der Welt möglich ist zu zeigen. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Personen und Institutionen, die die Initiative unterstützt haben, damit sein Name an der Station Ostendstraße weiterlebt. Die sichtlich gerührte Familie des Jungen teilte mit: „Wir sind dankbar, dass an Alptuğ erinnert wird – und es rührt uns, wie viele Menschen Anteil an seinem Tode nehmen.“ Auch Klassenkameraden und Freunde von Alptuğ Sözen waren bei der Gedenkfeier dabei.

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