Wie aus einer veröffentlichten Langzeitstudie des Marktforschungsunternehmens Ipsos hervorgeht, erhöhte sich der Anteil derjenigen, die die Erderwärmung als besonders dringendes Problem ansehen, seit 2017 von 13 auf aktuell 26 Prozent.Parallel erhöhte sich in den vergangenen zwei Jahren der Anteil der Deutschen, die sich um die Folgen der Umweltverschmutzung sorgen, von elf auf nunmehr 23 Prozent. Hingegen würden Themen aus dem Politikfeld innere Sicherheit tendenziell von weniger Bürgern als vorrangig angesehen, teilte Ipsos in Hamburg mit. Das Unternehmen befragt regelmäßig Menschen in verschiedenen Ländern, welche Herausforderungen ihnen aktuell die meisten Sorgen machen.Für seine Langzeituntersuchungen befragt Ipsos jeden Monat 1000 Menschen in Deutschland im Alter zwischen 16 und 64 Jahren. Auch in 27 anderen Ländern organisiert das Institut identische Umfragen.Im internationalen Vergleich ist die Sorge der Deutschen vor dem Klimawandel und Umweltverschmutzung hoch. Lediglich in Kanada betrachten mit 29 Prozent noch mehr Menschen die Erderwärmung als eines der dringlichsten Probleme. In der Sorge vor den Folgen der Umweltverschmutzung werden die Deutschen nur noch von den Chinesen übertroffen, die sich zu 41 Prozent vor diesem Problem fürchten. (arte.de)

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